10:55 , 29 ноября 2010

Материалы сайта Wikileaks в мировой прессе

Оригинал на сайте Spiegel

Geheimdepeschen enthüllen Weltsicht der USA

Es ist ein Desaster für die US-Diplomatie. WikiLeaks hat mehr als 250.000 Dokumente aus dem Washingtoner Außenministerium zugespielt bekommen, interne Botschaftsberichte aus aller Welt. Sie enthüllen, wie die Supermacht die Welt wirklich sieht — und ihren globalen Einfluss wahren will.



Hamburg — Wie schätzen die Amerikaner die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ein? Ist die Politikerin aus der ehemaligen DDR eine verlässliche Verbündete, hat sie sich bemüht, das unter ihrem Vorgänger belastete Verhältnis zu den USA zu reparieren? Allenfalls so la la.
Zwar habe sie den Ton der transatlantischen Beziehungen verbessern wollen, stellt der ehemalige US-Botschafter William Timken in einer Depesche von Ende 2006 an das amerikanische Außenministerium fest. Sie habe aber «keine mutigen Schritte unternommen, um den substantiellen Inhalt dieser Beziehung zu verbessern».
Ein Lob hört sich anders an.

Und das Urteil über den deutschen Außenminister Guido Westerwelle? Seine Gedanken hätten «wenig Substanz», schreibt höchst undiplomatisch der gegenwärtige Chefdiplomat der USA in Berlin, Botschafter Philip Murphy. Das liege vor allem daran, dass offenbar seine «Beherrschung komplexer außen— und sicherheitspolitischer Themen noch Vertiefung erfordert». Das ist schon eine echte Unfreundlichkeit.

Aber in den Augen des amerikanischen diplomatischen Corps wird jeder Akteur schnell nach Freund oder Gegner eingeteilt: Der König von Saudi-Arabien? Ein Freund: Abdullah könne seinen Nachbarn Iran nicht ausstehen und halte das Mullah-Regime «ohne Zweifel für irgendwie labil». Sein Verbündeter, Scheich Mohammed Bin Sajid Al Nahjan aus Abu Dhabi? Auch ein Freund: Er ist der Meinung, «ein baldiger konventioneller Krieg mit Iran sei eindeutig besser als die langfristigen Konsequenzen eines nuklear bewaffneten Iran».

Den Emissären von Außenministerin Hillary Clinton entgeht wenig: Aus der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku weiß ein spezieller «Iran-Beobachter» von einem Eklat zu berichten, der sich auf einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats in Teheran abgespielt habe. Zornentbrannt sei der Stabschef der Revolutionswächter, Mohammed Ali Dschaafari, auf Präsident Mahmud Ahmadinedschad losgegangen und habe ihm ins Gesicht geschlagen, weil sich der sonst so konservative Staatschef überraschend für mehr Pressefreiheit eingesetzt habe.

Solche Überraschungen aus den Annalen der US-Diplomatie werden in den nächsten Tagen die Schlagzeilen beherrschen, denn von diesem Montag an beginnen die «New York Times», der Londoner «Guardian», der Pariser «Monde», das Madrider «País» und DER SPIEGEL damit, den geheimen Datenschatz des Außenministeriums ans Licht zu holen. Aus einem Fundus von 243.270 diplomatischen Depeschen, die Amerikas Botschaften an die Zentrale sendeten, und 8017 Direktiven, welche das State Departement an seine Botschaften in aller Welt verschickte, versuchen die beteiligten Medien in einer Serie von Enthüllungsgeschichten nachzuzeichnen, wie Amerika die Welt lenken möchte.



SPIEGEL ONLINE wird die Erkenntnisse des SPIEGEL in den kommenden Tagen Stück für Stück veröffentlichen, die Langfassungen der Auszüge von diesem Sonntag finden Sie ab Montag im SPIEGEL.
Es ist ein GAU für die amerikanische Außenpolitik. Nie zuvor sind einer Weltmacht in einem solchen Umfang Aufzeichnungen abhanden gekommen, die die Grundlagen zur Formulierung ihrer eigenen Politik bilden. Nie zuvor ist das Vertrauen von Amerikas Partnern in aller Welt so erschüttert worden: Nun können sie ihre persönlichen Ansichten und Empfehlungen öffentlich nachlesen — und dabei eben auch erfahren, wie die Weltmacht wirklich über sie denkt.

Da wird etwa bekannt, dass es ausgerechnet der Politiker mit dem höchsten Sympathiewert, der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, ist, der seinen Kollegen Guido Westerwelle vor den Amerikanern bloßgestellt und schlicht verpetzt hat. Oder dass die Außenministerin Hillary Clinton von ihren Botschaftern in Moskau und Rom wissen will, ob etwas dran sei an den Gerüchten, Italiens Präsident Silvio Berlusconi habe mit seinem Männerfreund Wladimir Putin auch Privatgeschäfte eingefädelt, was beide vehement dementieren lassen.

Amerikas Botschafter können gnadenlos in der Beurteilung der Länder sein, in denen sie akkreditiert sind. Das ist ihre Aufgabe.
Kenia? Ein landesweiter Sumpf blühender Korruption. 15 hochrangige kenianische Offizielle sind inzwischen mit einem Einreiseverbot in die USA belegt, fast aus jeder Zeile der Botschaftsberichte spricht Verachtung für die Regierung von Präsident Mwai Kibaki und Premier Raila Odinga.
Die Türkei? Kommt nicht viel besser weg: Unter Premierminister Recep Tayyip Erdogan der mit Hilfe einer Kamarilla inkompetenter Berater regiere, befinde sich das Land auf dem Weg in eine islamistische Zukunft und sei für Europa womöglich schon verloren.

Wie die Ende Juli bekannt gewordenen knapp 92.000 Dokumente zum Afghanistan-Krieg oder die jüngst enthüllten fast 400.000 Dokumente zum Irak-Krieg sind auch die Kabel aus dem State Department der Enthüllungsplattform WikiLeaks zugespielt worden. Vermutlich stammen sie aus derselben Quelle. Und wie zuvor hat WikiLeaks das Material den Medienpartnern zur Prüfung und zur Analyse überlassen.

Mit einem Team von 50 Redakteuren und Dokumentaren hat der SPIEGEL das überbordende Material gesichtet, analysiert und überprüft. Fast immer hat das Magazin darauf verzichtet, die Informanten der Amerikaner kenntlich zu machen, es sei denn, dass allein die Person des Zuträgers schon eine politische Nachricht an sich darstellt. In einigen Fällen trug die US-Regierung Sicherheitsbedenken vor, manche Einwände hat der SPIEGEL akzeptiert, andere nicht. In jedem Fall galt es, das Interesse der Öffentlichkeit abzuwägen gegenüber berechtigten Geheimhaltungs— und Sicherheitsinteressen der Staaten. Das hat der SPIEGEL getan.

In einer Stellungnahme nannte ein Sprecher des Weißen Hauses die bevorstehende Veröffentlichung der Dokumente durch WikiLeaks «unverantwortlich und gefährlich». Die Depeschen seien sehr offen formuliert und oft unvollständig, repräsentierten aber nicht die US-Politik als solche und hätten auch nicht immer Einfluss auf politische Entscheidungen. «Solche Enthüllungen gefährden unsere Diplomaten, Geheimdienstmitarbeiter und Menschen auf der ganzen Welt», sagte der Sprecher. Dass vertrauliche Unterredungen nun publik würden, könne die Interessen der US-Außenpolitik ebenso schwer beschädigen wie die «unserer Verbündeten und Freunde».

Niedergeschrieben im Vertrauen auf Geheimhaltung

Nach den Militärgeheimnissen, die weltweit Schlagzeilen gemacht haben, bringen die Enthüllungen nun die zweite Säule amerikanischer Machtpolitik in Verlegenheit: die Diplomaten. Für WikiLeaks ist es der dritte Coup innerhalb eines halben Jahres, und für die Regierung in Washington muss es sich anfühlen, als sei sie ihrer Kleider beraubt.

Gut die Hälfte der jetzt bekannt gewordenen Botschaftskabel unterliegt keiner Geheimhaltungsstufe, etwas weniger, 40,5 Prozent, sind als «vertraulich» eingeordnet. Sechs Prozent der Dokumente, 15.652 Depeschen, tragen den Vermerk «geheim», 4330 davon sind so brisant, dass sie als «Noforn» ausgewiesen sind, also Ausländern nicht zugänglich gemacht werden dürfen. Aneinander gereiht ergeben diese Dokumente genug Stoff, umQ 66 Jahrgänge des SPIEGEL zu füllen.

Vieles in diesem Material wird notiert und verschickt, weil die Berichterstatter oder deren Gesprächspartner sicher zu sein glaubten, dass ihre Protokolle während der nächsten 25 Jahre nicht an die Öffentlichkeit gelangen würden. Das erklärt wohl, warum die Botschafter und Gesandten Washingtons auch so viel Klatsch und Berichte vom Hörensagen an die Zentrale melden, etwa wenn es in einem Bericht der Moskauer Botschaft über Medwedews Ehefrau Swetlana heißt, sie schaffe «Spannung zwischen den Lagern», und bleibe «Gegenstand von eifrigem Tratsch».

Der wird dann allerdings gern rapportiert, wenn es zum Beispiel über Russlands First Lady heißt, dass sie schon schwarze Listen von Amtsträgern angelegt habe, denen sie einen Karriere-Knick an den Hals wünsche, weil sie sich dem Präsidenten gegenüber als unzureichend loyal erwiesen hätten.

Politiker verraten die unverblümte Wahrheit

Oder auch dass sich die Gattin des Staatschefs von Aserbaidschan, Mehriban Alijewa, so oft habe liften lassen, dass sie von weitem zwar mit ihrer Tochter zu verwechseln sei, dafür aber ihr Gesicht kaum noch bewegen könne.

Andererseits macht es den Reiz dieser Dokumente aus, dass viele Politiker im Vertrauen auf die Geheimhaltung ihrer Überlegungen die Wahrheit — so wie sie sie sehen — auch einmal unverblümt aussprechen. Dass es jetzt möglich ist, viele politische Entwicklungen rund um die Welt in den Worten der beteiligten Akteure zu dokumentieren und dadurch die Welt besser zu verstehen, ist Grund genug, manche staatlichen Geheimhaltungsvorschriften zugunsten größerer Transparenz hintanzustellen.

Was beweisen nun die Tausende von Dokumenten, lässt sich aus ihnen wirklich rekonstruieren, wie Amerika die Welt am Zügel führt? Sind Washingtons Botschaften noch immer eigenständige Machtzentralen in ihren Gastländern?

Insgesamt wohl eher nicht. In den großen Krisenregionen wird eine Weltmacht sichtbar, die sich ihrer Verbündeten nicht mehr sicher sein kann — so in Pakistan, wo die Amerikaner die Angst beschleicht, die äußerst labile Atommacht könne womöglich genau der Ort sein, der es Terroristen leicht machen könnte, gefährliches Nuklearmaterial in ihren Besitz zu bringen.

Vor allem die Nahost-Depeschen enthüllen die Schwäche der Supermacht

Eine ähnliche Furcht auch im Jemen, wo sich die Amerikaner wider besseres Wissen von einem gewissenlosen Staatschef benutzen lassen. Der kann nun mit amerikanischer Hilfe seinen Kampf gegen feindliche Stämme im Norden führen und zwar mit jener Militärhilfe, die eigentlich für den Kampf gegen al-Qaida gedacht war.

Selbst nach dem Sturz des Diktators Saddam Hussein war es für die Siegermacht nicht leicht, im Irak ihren Willen durchzusetzen. In Bagdad, wo mehrere starke US-Botschafter einander ablösten, die in der internationalen Presse gerne als «amerikanische Vizekönige» beschrieben wurden, ist es inzwischen der nach seinem Rang zweithöchste US-Politiker Vizepräsident Joe Biden, der immer wieder vorbeischauen und die verbündeten irakischen Politiker anhalten muss, endlich eine respektable Demokratie einzurichten. Doch weder Obamas Stellvertreter noch Druck oder gute Worte, das zeigen die Botschaftsberichte überdeutlich, haben bislang geholfen.

Stattdessen müssen die Amerikaner die endlosen Tiraden des ägyptischen Staatschefs Husni Mubarak ertragen, der immer schon gewusst hat, dass der Irak-Krieg der «größte Fehler war, der je begangen wurde» und der den Amerikanern rät, «alles über Demokratie im Irak zu vergessen». Der beste Weg um im Zweistromland einen friedlichen Übergang nach dem Abzug der US-Truppen zu sichern, so hält die US-Botschaft den Rat des Ägypters fest, sei ein Militärputsch. So kommt zum Schaden auch noch der Spott.

Überhaupt enthüllen vor allem die Depeschen aus dem Nahen Osten die Schwäche der Supermacht. Schon immer hat Washington es als überlebensnotwendiges Interesse angesehen, sich seinen Teil an den Energievorräten zu sichern. Doch vor Ort wird die Weltmacht leicht zum Spielball unterschiedlichster Interessen, wird hineingezogen in die Feindschaften zwischen Arabern und Israelis, Schiiten und Sunniten, zwischen Islamisten und Säkularen, zwischen Despoten und Königen. Oft genug, das lehren die jetzt bekannt gewordenen Dokumente, nutzen die arabischen Herrscher die Washingtoner Freunde aus, um eigene Machtpositionen aufzubauen.

Оригинал


Оригинал на сайте Le Monde

WikiLeaks : Dans les coulisses de la diplomatie américaine



Le site spécialisé dans la diffusion de documents officiels WikiLeaks a obtenu 250 000 télégrammes diplomatiques, venus du département d'Etat à Washington et de toutes les ambassades américaines dans le monde. Cinq journaux et magazine ont, depuis des semaines, lu et analysé ces télégrammes, The New York Times aux Etats-Unis, The Guardian en Grande-Bretagne, Der Spiegel en Allemagne, Le Monde en France, El Pais en Espagne.

Après la diffusion par WikiLeaks de rapports militaires du Pentagone sur les guerres d'Afghanistan en juillet, puis d'Irak en octobre, cette fuite de câbles diplomatiques est un troisième revers pour l'administration américaine. Mais il est beaucoup plus grave pour les Etats-Unis car il n'implique pas uniquement, cette fois, leur armée. C'est, à travers les télégrammes du département d'Etat, toute la diplomatie mondiale qui se trouve en partie dévoilée.

Environ 90% des télégrammes diplomatiques couvrent une période allant de 2004 à mars 2010 (les autres remontent jusqu'en 1966). Le gouvernement américain a défini trois principaux niveaux de classification pour ses documents officiels : " Top Secret «, " Secret " et " Confidentiel «. Les 251 287 télégrammes étudiés par Le Monde sont classifiés " Secret " (16 652 mémos) et " Confidentiel " (101 748 mémos), ou sont " non classifiés «. Il manque donc les télégrammes " Top Secret " du département d'Etat. Il n'y a par ailleurs dans ce dossier aucun document militaire ni des services de renseignements.

Cent-vingt journalistes de cinq pays ont étudié les télégrammes, partagé informations et expertises. Ils ont aussi décidé des sujets qu'ils ne traiteraient pas, parce que les sources citées ne leur paraissaient pas suffisamment fiables. Une telle coopération entre cinq médias est sans précédent de mémoire de journaliste.

LISTES DE PERSONNES À PROTÉGER



Les journaux ont par ailleurs établi des listes communes de personnes à protéger, notamment dans les pays dictatoriaux, criminalisés ou en guerre. Toutes les identités de personnes dont les journalistes estiment qu'elles seraient menacées ont été masquées. WikiLeaks a accepté de ne pas diffuser dans l'immédiat les 250 000 télégrammes. Seuls les mémos ayant servi à la rédaction des articles des cinq journaux seront, après protection des identités, publiés.

Les journaux ont prévenu Washington de la publication de dizaines d'articles faisant référence aux télégrammes du département d'Etat. Les diplomates américains, au-delà de leurs craintes de révélations embarrassantes pour les Etats-Unis et pour leurs relations avec certains pays, ont suggéré que la fuite de documents vers WikiLeaks allait changer leur vie : " C'est un revers historique pour la diplomatie américaine «, " Nous ne ferons plus jamais de la diplomatie comme avant " sont leurs premières réactions.

Après ce problème majeur de sécurité des documents du département d'Etat, toute personne franchissant la porte d'une ambassade de la première puissance mondiale pour un entretien " confidentiel " va, sans aucun doute, redoubler de prudence. Les cinq journaux vont publier, à partir du 28 novembre, des dizaines d'articles sur les coulisses de la diplomatie américaine, ainsi que des pays avec lesquels les Etats-Unis sont en contact. Les thèmes sont avant tout diplomatiques et politiques. Les relations des Etats-Unis avec l'Europe, la Russie, la Chine et les pays du Moyen-Orient sont longuement évoquées. L'Afghanistan et l'Irak, les deux pays où l'Amérique est en guerre, sont très présents. Le terrorisme et la prolifération nucléaire sont des sujets permanents. Le Monde publiera des dossiers spéciaux sur la France.

De même que l'on ne découvrira pas le nom de l'assassin du président Kennedy dans les archives du département d'Etat, ce n'est pas en lisant ces télégrammes qu'on connaîtra les plus protégés des secrets d'Etat. Mais aucun sujet d'intérêt politique, du plus sérieux au plus futile, n'est absent de ces câbles qui, selon le degré d'information et le talent du diplomate, dresse un passionnant état des lieux de la planète, scrutée par des regards américains.

Оригинал


Оригинал на сайте The New York Times

Cables Obtained by WikiLeaks Shine Light Into Secret Diplomatic Channels



WASHINGTON — A cache of a quarter-million confidential American diplomatic cables, most of them from the past three years, provides an unprecedented look at back-room bargaining by embassies around the world, brutally candid views of foreign leaders and frank assessments of nuclear and terrorist threats.

Some of the cables, made available to The New York Times and several other news organizations, were written as recently as late February, revealing the Obama administration’s exchanges over crises and conflicts. The material was originally obtained by WikiLeaks, an organization devoted to revealing secret documents. WikiLeaks posted 220 cables, some redacted to protect diplomatic sources, in the first installment of the archive on its Web site on Sunday.

The disclosure of the cables is sending shudders through the diplomatic establishment, and could strain relations with some countries, influencing international affairs in ways that are impossible to predict.
Secretary of State Hillary Rodham Clinton and American ambassadors around the world have been contacting foreign officials in recent days to alert them to the expected disclosures. A statement from the White House on Sunday said: «We condemn in the strongest terms the unauthorized disclosure of classified documents and sensitive national security information.»

The White House said the release of what it called «stolen cables» to several publications was a «reckless and dangerous action» and warned that some cables, if released in full, could disrupt American operations abroad and put the work and even lives of confidential sources of American diplomats at risk. The statement noted that reports often include «candid and often incomplete information» whose disclosure could «deeply impact not only U.S. foreign policy interests, but those of our allies and friends around the world.»
The cables, a huge sampling of the daily traffic between the State Department and some 270 embassies and consulates, amount to a secret chronicle of the United States’ relations with the world in an age of war and terrorism. Among their revelations, to be detailed in The Times in coming days:

¶ A dangerous standoff with Pakistan over nuclear fuel: Since 2007, the United States has mounted a highly secret effort, so far unsuccessful, to remove from a Pakistani research reactor highly enriched uranium that American officials fear could be diverted for use in an illicit nuclear device. In May 2009, Ambassador Anne W. Patterson reported that Pakistan was refusing to schedule a visit by American technical experts because, as a Pakistani official said, «if the local media got word of the fuel removal, ‘they certainly would portray it as the United States taking Pakistan’s nuclear weapons,’ he argued.»

¶ Thinking about an eventual collapse of North Korea: American and South Korean officials have discussed the prospects for a unified Korea, should the North’s economic troubles and political transition lead the state to implode. The South Koreans even considered commercial inducements to China, according to the American ambassador to Seoul. She told Washington in February that South Korean officials believe that the right business deals would «help salve» China’s «concerns about living with a reunified Korea» that is in a «benign alliance» with the United States.

¶ Bargaining to empty the Guantánamo Bay prison: When American diplomats pressed other countries to resettle detainees, they became reluctant players in a State Department version of «Let’s Make a Deal.» Slovenia was told to take a prisoner if it wanted to meet with President Obama, while the island nation of Kiribati was offered incentives worth millions of dollars to take in Chinese Muslim detainees, cables from diplomats recounted. The Americans, meanwhile, suggested that accepting more prisoners would be «a low-cost way for Belgium to attain prominence in Europe.»

¶ Suspicions of corruption in the Afghan government: When Afghanistan’s vice president visited the United Arab Emirates last year, local authorities working with the Drug Enforcement Administration discovered that he was carrying $52 million in cash. With wry understatement, a cable from the American Embassy in Kabul called the money «a significant amount» that the official, Ahmed Zia Massoud, «was ultimately allowed to keep without revealing the money’s origin or destination.» (Mr. Massoud denies taking any money out of Afghanistan.)

¶ A global computer hacking effort: China’s Politburo directed the intrusion into Google’s computer systems in that country, a Chinese contact told the American Embassy in Beijing in January, one cable reported. The Google hacking was part of a coordinated campaign of computer sabotage carried out by government operatives, private security experts and Internet outlaws recruited by the Chinese government. They have broken into American government computers and those of Western allies, the Dalai Lama and American businesses since 2002, cables said.

¶ Mixed records against terrorism: Saudi donors remain the chief financiers of Sunni militant groups like Al Qaeda, and the tiny Persian Gulf state of Qatar, a generous host to the American military for years, was the «worst in the region» in counterterrorism efforts, according to a State Department cable last December. Qatar’s security service was «hesitant to act against known terrorists out of concern for appearing to be aligned with the U.S. and provoking reprisals,» the cable said.

An intriguing alliance: American diplomats in Rome reported in 2009 on what their Italian contacts described as an extraordinarily close relationship between Vladimir V. Putin, the Russian prime minister, and Silvio Berlusconi, the Italian prime minister and business magnate, including «lavish gifts,» lucrative energy contracts and a «shadowy» Russian-speaking Italian go-between. They wrote that Mr. Berlusconi «appears increasingly to be the mouthpiece of Putin» in Europe. The diplomats also noted that while Mr. Putin enjoyed supremacy over all other public figures in Russia, he was undermined by an unmanageable bureaucracy that often ignored his edicts.

Arms deliveries to militants: Cables describe the United States’ failing struggle to prevent Syria from supplying arms to Hezbollah in Lebanon, which has amassed a huge stockpile since its 2006 war with Israel. One week after President Bashar al-Assad promised a top State Department official that he would not send «new» arms to Hezbollah, the United States complained that it had information that Syria was providing increasingly sophisticated weapons to the group.

¶ Clashes with Europe over human rights: American officials sharply warned Germany in 2007 not to enforce arrest warrants for Central Intelligence Agency officers involved in a bungled operation in which an innocent German citizen with the same name as a suspected militant was mistakenly kidnapped and held for months in Afghanistan. A senior American diplomat told a German official «that our intention was not to threaten Germany, but rather to urge that the German government weigh carefully at every step of the way the implications for relations with the U.S.»

The 251,287 cables, first acquired by WikiLeaks, were provided to The Times by an intermediary on the condition of anonymity. Many are unclassified, and none are marked «top secret,» the government’s most secure communications status. But some 11,000 are classified «secret,» 9,000 are labeled «noforn,» shorthand for material considered too delicate to be shared with any foreign government, and 4,000 are designated both secret and noforn.

Many more cables name diplomats’ confidential sources, from foreign legislators and military officers to human rights activists and journalists, often with a warning to Washington: «Please protect» or «Strictly protect.»

The Times, after consultations with the State Department, has withheld from articles and removed from documents it is posting online the names of some people who spoke privately to diplomats and might be at risk if they were publicly identified. The Times is also withholding some passages or entire cables whose disclosure could compromise American intelligence efforts. While the White House said it anticipated WikiLeaks would make public «several hundred thousand» cables Sunday night, the organization posted only 220 released and redacted by The Times and several European publications.

The cables show that nearly a decade after the attacks of Sept. 11, 2001, the dark shadow of terrorism still dominates the United States’ relations with the world. They depict the Obama administration struggling to sort out which Pakistanis are trustworthy partners against Al Qaeda, adding Australians who have disappeared in the Middle East to terrorist watch lists, and assessing whether a lurking rickshaw driver in Lahore, Pakistan, was awaiting fares or conducting surveillance of the road to the American Consulate.

They show officials managing relations with a China on the rise and a Russia retreating from democracy. They document years of effort to prevent Iran from building a nuclear weapon — and of worry about a possible Israeli strike on Iran with the same goal.
Even when they recount events that are already known, the cables offer remarkable details.

For instance, it has been previously reported that the Yemeni government has sought to cover up the American role in missile strikes against the local branch of Al Qaeda. But a cable’s fly-on-the-wall account of a January meeting between the Yemeni president, Ali Abdullah Saleh, and Gen. David H. Petraeus, then the American commander in the Middle East, is breathtaking.

«We’ll continue saying the bombs are ours, not yours,» Mr. Saleh said, according to the cable sent by the American ambassador, prompting Yemen’s deputy prime minister to «joke that he had just ‘lied’ by telling Parliament» that Yemen had carried out the strikes.
Mr. Saleh, who at other times resisted American counterterrorism requests, was in a lighthearted mood. The authoritarian ruler of a conservative Muslim country, Mr. Saleh complains of smuggling from nearby Djibouti, but tells General Petraeus that his concerns are drugs and weapons, not whiskey, «provided it’s good whiskey.»
Likewise, press reports detailed the unhappiness of the Libyan leader, Col. Muammar el-Qaddafi, when he was not permitted to set up his tent in Manhattan or to visit ground zero during a United Nations session last year.

But the cables add a touch of scandal and alarm to the tale. They describe the volatile Libyan leader as rarely without the companionship of «his senior Ukrainian nurse,» described as «a voluptuous blonde.» They reveal that Colonel Qaddafi was so upset by his reception in New York that he balked at carrying out a promise to return dangerous enriched uranium to Russia. The American ambassador to Libya told Colonel Qaddafi’s son «that the Libyan government had chosen a very dangerous venue to express its pique,» a cable reported to Washington.

The cables also disclose frank comments behind closed doors. Dispatches from early this year, for instance, quote the aging monarch of Saudi Arabia, King Abdullah, as speaking scathingly about the leaders of Iraq and Pakistan.

Speaking to another Iraqi official about Nuri Kamal al-Maliki, the Iraqi prime minister, King Abdullah said, «You and Iraq are in my heart, but that man is not.» The king called President Asif Ali Zardari of Pakistan the greatest obstacle to that country’s progress. «When the head is rotten,» he said, «it affects the whole body.»

The American ambassador to Eritrea reported last year that «Eritrean officials are ignorant or lying» in denying that they were supporting the Shabab, a militant Islamist group in Somalia. The cable then mused about which seemed more likely.
As he left Zimbabwe in 2007 after three years as ambassador, Christopher W. Dell wrote a sardonic account of Robert Mugabe, that country’s aging and erratic leader. The cable called him «a brilliant tactician» but mocked «his deep ignorance on economic issues (coupled with the belief that his 18 doctorates give him the authority to suspend the laws of economics).»

The possibility that a large number of diplomatic cables might become public has been discussed in government and media circles since May. That was when, in an online chat, an Army intelligence analyst, Pfc. Bradley Manning, described having downloaded from a military computer system many classified documents, including «260,000 State Department cables from embassies and consulates all over the world.» In an online discussion with Adrian Lamo, a computer hacker, Private Manning said he had delivered the cables and other documents to WikiLeaks.

Mr. Lamo reported Private Manning’s disclosures to federal authorities, and Private Manning was arrested. He has been charged with illegally leaking classified information and faces a possible court-martial and, if convicted, a lengthy prison term.
In July and October, The Times, the British newspaper The Guardian and the German magazine Der Spiegel published articles based on documents about Afghanistan and Iraq. Those collections were placed online by WikiLeaks, with selective redactions of the Afghan documents and much heavier redactions of the Iraq reports.

Fodder for Historians

Traditionally, most diplomatic cables remain secret for decades, providing fodder for historians only when the participants are long retired or dead. The State Department’s unclassified history series, titled «Foreign Relations of the United States,» has reached only 1972.

While an overwhelming majority of the quarter-million cables provided to The Times are from the post-9/11 era, several hundred date from 1966 to the 1990s. Some show diplomats struggling to make sense of major events whose future course they could not guess.
In a 1979 cable to Washington, Bruce Laingen, an American diplomat in Tehran, mused with a knowing tone about the Iranian revolution that had just occurred: «Perhaps the single dominant aspect of the Persian psyche is an overriding egoism,» Mr. Laingen wrote, offering tips on exploiting this psyche in negotiations with the new government. Less than three months later, Mr. Laingen and his colleagues would be taken hostage by radical Iranian students, hurling the Carter administration into crisis and, perhaps, demonstrating the hazards of diplomatic hubris.

In 1989, an American diplomat in Panama City mulled over the options open to Gen. Manuel Noriega, the Panamanian leader, who was facing narcotics charges in the United States and intense domestic and international political pressure to step down. The cable called General Noriega «a master of survival»; its author appeared to have no inkling that one week later, the United States would invade Panama to unseat General Noriega and arrest him.

In 1990, an American diplomat sent an excited dispatch from Cape Town: he had just learned from a lawyer for Nelson Mandela that Mr. Mandela’s 27-year imprisonment was to end. The cable conveys the momentous changes about to begin for South Africa, even as it discusses preparations for an impending visit from the Rev. Jesse L. Jackson.

The voluminous traffic of more recent years — well over half of the quarter-million cables date from 2007 or later — show American officials struggling with events whose outcomes are far from sure. To read through them is to become a global voyeur, immersed in the jawboning, inducements and penalties the United States wields in trying to have its way with a recalcitrant world.

In an era of satellites and fiber-optic links, the cable retains the archaic name of an earlier technological era. It has long been the tool for the secretary of state to send orders to the field and for ambassadors and political officers to send their analyses to Washington.

The cables have their own lexicon: «codel,» for a Congressional delegation; «visas viper,» for a report on a person considered dangerous; «démarche,» an official message to a foreign government, often a protest or warning.

But the drama in the cables often comes from diplomats’ narratives of meetings with foreign figures, games of diplomatic poker in which each side is sizing up the other and neither is showing all its cards.

Among the most fascinating examples recount American officials’ meetings in September 2009 and February 2010 with Ahmed Wali Karzai, the half brother of the Afghan president and a power broker in the Taliban’s home turf of Kandahar.

They describe Mr. Karzai, «dressed in a crisp white shalwar kameez,» the traditional dress of loose tunic and trousers, appearing «nervous, though eager to express his views on the international presence in Kandahar,» and trying to win over the Americans with nostalgic tales about his years running a Chicago restaurant near Wrigley Field.

But in midnarrative there is a stark alert for anyone reading the cable in Washington: «Note: While we must deal with AWK as the head of the Provincial Council, he is widely understood to be corrupt and a narcotics trafficker.» (Mr. Karzai has denied such charges.) And the cables note statements by Mr. Karzai that the Americans, informed by a steady flow of eavesdropping and agents’ reports, believe to be false.

A cable written after the February meeting coolly took note of the deceit on both sides.
Mr. Karzai «demonstrated that he will dissemble when it suits his needs,» the cable said. «He appears not to understand the level of our knowledge of his activities. We will need to monitor his activity closely, and deliver a recurring, transparent message to him» about the limits of American tolerance.

Not All Business

Even in places far from war zones and international crises, where the stakes for the United States are not as high, curious diplomats can turn out to be accomplished reporters, sending vivid dispatches to deepen the government’s understanding of exotic places.

In a 2006 account, a wide-eyed American diplomat describes the lavish wedding of a well-connected couple in Dagestan, in Russia’s Caucasus, where one guest is the strongman who runs the war-ravaged Russian republic of Chechnya, Ramzan Kadyrov.

The diplomat tells of drunken guests throwing $100 bills at child dancers, and nighttime water-scooter jaunts on the Caspian Sea.
«The dancers probably picked upwards of USD 5000 off the cobblestones,» the diplomat wrote. The host later tells him that Ramzan Kadyrov «had brought the happy couple ‘a five-kilo lump of gold’ as his wedding present.»

«After the dancing and a quick tour of the premises, Ramzan and his army drove off back to Chechnya,» the diplomat reported to Washington. «We asked why Ramzan did not spend the night in Makhachkala, and were told, ‘Ramzan never spends the night anywhere.’

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Оригинал на сайте Guardian

US embassy cables leak sparks global diplomatic crisis



The United States was catapulted into a worldwide diplomatic crisis today, with the leaking to the Guardian and other international media of more than 250,000 classified cables from its embassies, many sent as recently as February this year.

At the start of a series of daily extracts from the US embassy cables – many designated «secret» – the Guardian can disclose that Arab leaders are privately urging an air strike on Iran and that US officials have been instructed to spy on the UN leadership.

These two revelations alone would be likely to reverberate around the world. But the secret dispatches, which were obtained by WikiLeaks, the whistleblowers' website, also reveal Washington's evaluation of many other highly sensitive international issues.
These include a shift in relations between China and North Korea, high-level concerns over Pakistan's growing instability, and details of clandestine US efforts to combat al-Qaida in Yemen.

Among scores of disclosures that are likely to cause uproar, the cables detail:

• Grave fears in Washington and London over the security of Pakistan's nuclear weapons programme, with officials warning that as the country faces economic collapse, government employees could smuggle out enough nuclear material for terrorists to build a bomb.
• Inappropriate remarks by Prince Andrew about a UK law enforcement agency and a foreign country.

• Suspicions of corruption in the Afghan government, with one cable alleging that vice-president Zia Massoud was carrying $52m in cash when he was stopped during a visit to the United Arab Emirates. Massoud denies taking money out of Afghanistan.

• How the hacker attacks which forced Google to quit China in January were orchestrated by a senior member of the Politburo who typed his own name into the global version of the search engine and found articles criticising him personally.

• Allegations that Russia and its intelligence agencies are using mafia bosses to carry out criminal operations, with one cable reporting that the relationship is so close that the country has become a «virtual mafia state».

• The extraordinarily close relationship between Vladimir Putin, the Russian prime minister, and Silvio Berlusconi, the Italian prime minister, which is causing intense US suspicion. Cables detail allegations of «lavish gifts», lucrative energy contracts and the use by Berlusconi of a «shadowy» Russian-speaking Italiango-between.

• Devastating criticism of the UK's military operations in Afghanistan by US commanders, the Afghan president and local officials in Helmand. The dispatches reveal particular contempt for the failure to impose security around Sangin – the town which has claimed more British lives than any other in the country.

The US has particularly intimate dealings with Britain, and some of the dispatches from the London embassy in Grosvenor Square will make uncomfortable reading in Whitehall and Westminster. They range from political criticisms of David Cameron to requests for specific intelligence about individual MPs.

The cables contain specific allegations of corruption, as well as harsh criticism by US embassy staff of their host governments, from Caribbean islands to China and Russia. The material includes a reference to Putin as an «alpha-dog» and Hamid Karzai as being «driven by paranoia», while Angela Merkel allegedly «avoids risk and is rarely creative». There is also a comparison between Mahmoud Ahmadinejad and Adolf Hitler.

The cables names Saudi donors as the biggest financiers of terror groups, and provide an extraordinarily detailed account of an agreement between Washington and Yemen to cover up the use of US planes to bomb al-Qaida targets. One cable records that during a meeting in January with General David Petraeus, then US commander in the Middle East, Yemeni president Abdullah Saleh said: «We'll continue saying they are our bombs, not yours.»

Other revelations include a description of a near «environmental disaster» last year over a rogue shipment of enriched uranium, technical details of secret US-Russian nuclear missile negotiations in Geneva, and a profile of Libya's Muammar Gaddafi, who they say is accompanied everywhere by a «voluptuous blonde» Ukrainian nurse.

Clinton led a frantic damage limitation exercise this weekend as Washington prepared foreign governments for the revelations, contacting leaders in Germany, Saudi Arabia, the Gulf, France and Afghanistan.

US ambassadors in other capitals were instructed to brief their hosts in advance of the release of unflattering pen-portraits or nakedly frank accounts of transactions with the US which they had thought would be kept quiet. Washington now faces a difficult task in convincing contacts around the world that any future conversations will remain confidential.

As the cables were published, the White House released a statement condemning their release. «Such disclosures put at risk our diplomats, intelligence professionals, and people around the world who come to the US for assistance in promoting democracy and open government. By releasing stolen and classified documents, WikiLeaks has put at risk not only the cause of human rights but also the lives and work of these individuals.»

In London, a Foreign Office spokesman said: «We condemn any unauthorised release of this classified information, just as we condemn leaks of classified material in the UK. They can damage national security, are not in the national interest and, as the US have said, may put lives at risk. We have a very strong relationship with the US government. That will continue.»

The US ambassador to Britain, Louis Susman, said: «We have briefed the UK government and other friends and allies around the world about the potential impact of these disclosures … I am confident that our uniquely productive relationship with the United Kingdom will remain close and strong, focused on promoting our shared objectives and values.»

Sir Christopher Meyer, who was British ambassador to the US in the Blair years, thought the leaks would have little impact on diplomatic behaviour. «This won't restrain dips' [diplomats'] candour,» he said. «But people will be looking at the security of electronic communications and archives. Paper would have been impossible to steal in these quantities.»

The state department's legal adviser has written to the founder of WikiLeaks, Julian Assange and his London lawyer, warning that the cables were obtained illegally and that the publication would place at risk «the lives of countless innocent individuals … ongoing military operations … and co-operation between countries».

The electronic archive of embassy dispatches from around the world was allegedly downloaded by a US soldier earlier this year and passed to WikiLeaks. Assange made it available to the Guardian and four other news organisations: the New York Times, Der Spiegel in Germany, Le Monde in France and El País in Spain. All five plan to publish extracts from the most significant cables, but have decided neither to «dump» the entire dataset into the public domain, nor to publish names that would endanger innocent individuals. WikiLeaks says that, contrary to the state department's fears, it also initially intends to post only limited cable extracts, and to redact identities.

The cables published today reveal how the US uses its embassies as part of a global espionage network, with diplomats tasked to obtain not just information from the people they meet, but personal details, such as frequent flyer numbers, credit card details and even DNA material.

Classified «human intelligence directives» issued in the name of Clinton or her predecessor, Condoleezza Rice, instruct officials to gather information on military installations, weapons markings, vehicle details of political leaders as well as iris scans, fingerprints and DNA.

The most controversial target was the UN leadership. That directive requested the specification of telecoms and IT systems used by top officials and their staff and details of «private VIP networks used for official communication, to include upgrades, security measures, passwords, personal encryption keys».

PJ Crowley, the state department spokesman in Washington, said: «Let me assure you: our diplomats are just that, diplomats. They do not engage in intelligence activities. They represent our country around the world, maintain open and transparent contact with other governments as well as public and private figures, and report home. That's what diplomats have done for hundreds of years.»
The acting deputy spokesman for Ban Ki-moon, Farhan Haq, said the UN chief had no immediate comment: «We are aware of the reports.»

The dispatches also shed light on older diplomatic issues. One cable, for example, reveals, that Nelson Mandela was «furious» when a top adviser stopped him meeting Margaret Thatcher shortly after his release from prison to explain why the ANC objected to her policy of «constructive engagement» with the apartheid regime.

«We understand Mandela was keen for a Thatcher meeting but that [appointments secretary Zwelakhe] Sisulu argued successfully against it,» according to the cable. It continues: «Mandela has on several occasions expressed his eagerness for an early meeting with Thatcher to express the ANC's objections to her policy. We were consequently surprised when the meeting didn't materialise on his mid-April visit to London and suspected that ANC hardliners had nixed Mandela's plans.»

The US embassy cables are marked «Sipdis» – secret internet protocol distribution. They were compiled as part of a programme under which selected dispatches, considered moderately secret but suitable for sharing with other agencies, would be automatically loaded on to secure embassy websites, and linked with the military's Siprnet internet system.

They are classified at various levels up to «secret noforn» [no foreigners]. More than 11,000 are marked secret, while around 9,000 of the cables are marked noforn.

More than 3 million US government personnel and soldiers, many extremely junior, are cleared to have potential access to this material, even though the cables contain the identities of foreign informants, often sensitive contacts in dictatorial regimes. Some are marked «protect» or «strictly protect».

Last spring, 22-year-old intelligence analyst Bradley Manning was charged with leaking many of these cables, along with a gun-camera video of an Apache helicopter crew mistakenly killing two Reuters news agency employees in Baghdad in 2007, which was subsequently posted by WikiLeaks. Manning is facing a court martial.

In July and October WikiLeaks also published thousands of leaked military reports from Afghanistan and Iraq. These were made available for analysis beforehand to the Guardian, along with Der Spiegel and the New York Times.

A former hacker, Adrian Lamo, who reported Manning to the US authorities, said the soldier had told him in chat messages that the cables revealed «how the first world exploits the third, in detail».

He also said, according to Lamo, that Clinton «and several thousand diplomats around the world are going to have a heart attack when they wake up one morning and find an entire repository of classified foreign policy is available in searchable format to the public … everywhere there's a US post … there's a diplomatic scandal that will be revealed».

Asked why such sensitive material was posted on a network accessible to thousands of government employees, the state department spokesman told the Guardian: «The 911 attacks and their aftermath revealed gaps in intra-governmental information sharing. Since the attacks of 9/11, the US government has taken significant steps to facilitate information sharing. These efforts were focused on giving diplomatic, military, law enforcement and intelligence specialists quicker and easier access to more data to more effectively do their jobs.»

He added: «We have been taking aggressive action in recent weeks and months to enhance the security of our systems and to prevent the leak of information.»

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La mayor filtración de la historia deja al descubierto los secretos de la política exterior de EE UU



EL PAÍS, en colaboración con otros diarios de Europa y Estados Unidos, revela el contenido de la mayor filtración de documentos secretos a la que jamás se haya tenido acceso en toda la historia. Se trata de una colección de más de 250.000 mensajes del Departamento de Estado de Estados Unidos, obtenidos por la página digital Wikileaks, en los que se descubren episodios inéditos ocurridos en los puntos más conflictivos del mundo, así como otros muchos sucesos y datos de gran relevancia que desnudan por completo la política exterior norteamericana, sacan a la luz sus mecanismos y sus fuentes, dejan en evidencia sus debilidades y obsesiones, y en conjunto facilitan la comprensión por parte de los ciudadanos de las circunstancias en las que se desarrolla el lado oscuro de las relaciones internacionales.

Estos documentos recogen comentarios e informes elaborados por funcionarios estadounidenses, con un lenguaje muy franco, sobre personalidades de todo mundo, desvelan los contenidos de entrevistas del más alto nivel, descubren desconocidas actividades de espionaje y exponen con detalle las opiniones vertidas y datos aportados por diferentes fuentes en conversaciones con embajadores norteamericanos o personal diplomático de esa nación en numerosos países, incluido España.

Queda en evidencia, por ejemplo, la sospecha norteamericana de que la política rusa está en manos de Vladimir Putin, a quien se juzga como un político de corte autoritario cuyo estilo personal machista le permite conectar perfectamente con Silvio Berlusconi. Del primer ministro italiano se detallan sus «fiestas salvajes» y se expone la desconfianza profunda que despierta en Washington. Tampoco muestra la diplomacia estadounidense un gran aprecio por el presidente francés, Nicolas Sarkozy, a quien se sigue con gran meticulosidad acerca de cualquier movimiento para obstaculizar la política exterior de Estados Unidos.

Los cables prueban la intensa actividad de ese país para bloquear a Irán, el enorme juego que se desarrolla en torno a China, cuyo predominio en Asia se da casi por aceptado, o los esfuerzos por cortejar a países de América Latina para aislar al venezolano Hugo Chávez.

En ocasiones, las expresiones usadas en estos documentos son de tal naturaleza que pueden dinamitar las relaciones de Estados Unidos con algunos de sus principales aliados; en otras, pueden ponerse en riesgo algunos proyectos importantes de su política exterior, como el acercamiento a Rusia o el apoyo de ciertos Gobiernos árabes.

El alcance de estas revelaciones es de tal calibre que, seguramente, se podrá hablar de un antes y un después en lo que respecta a los hábitos diplomáticos. Esta filtración puede acabar con una era de la política exterior: los métodos tradicionales de comunicación y las prácticas empleadas para la consecución de información quedan en entredicho a partir de ahora.

Todos los servicios diplomáticos del mundo, y especialmente de Estados Unidos, donde esta filtración se suma a otras anteriores de menor trascendencia con papeles relativos a Irak y Afganistán, tendrán que replantearse desde este momento su modo de operar y, probablemente, modificar profundamente sus prácticas.

Intensas gestiones

Tratando de anticiparse a ese perjuicio, la Administración de Estados Unidos lleva varios días, desde que supo la existencia de esta fuga de documentos, realizando intensas gestiones ante el Congreso norteamericano y los Gobiernos de gran parte de las naciones ante los que tiene representación diplomática para informarles sobre el previsible contenido de las filtraciones y sus posibles consecuencias. El Departamento de Estado envió a principio de esta semana un informe a los principales comités de la Cámara de Representantes y del Senado previniéndoles sobre la situación.

La propia secretaria de Estado, Hillary Clinton, ha telefoneado en las últimas horas a los Gobiernos de los países más importante afectados por esta fuga de información, entre otros los de China, Alemania, Francia y Arabia Saudí, para alertarles de lo sucedido y ofrecer algunas justificaciones

En Reino Unido, Israel, Italia, Australia y Canadá, entre otros socios de Estados Unidos, portavoces de sus respectivos ministerios de Relaciones Exteriores confirmaron que habían recibido información de parte de los embajadores norteamericanos, aunque no revelaron detalles sobre los datos precisos que habían sido puestos en su conocimiento. No ha habido, sin embargo, comunicación directa entre la Embajada en Madrid y el Gobierno español acerca de este asunto.

El portavoz del Departamento de Estado, P. J. Crowley, ha reconocido que no conoce con exactitud las informaciones que aparecerán en los papeles filtrados, aunque ha adelantado que «estas revelaciones son dañinas para los intereses de Estados Unidos». «Van a crear tensiones entre nuestros diplomáticos y nuestros amigos alrededor del mundo», declaró este fin de semana.
El Departamento de Estado, que ha negociado con uno de los periódicos que hoy publican los cables algunos contenidos particularmente lesivos para sus intereses o peligrosos para ciertas personas, está especialmente preocupado por el daño que esto puede causar en la guerra contra Al Qaeda en algunas regiones en la que la libran de forma encubierta, como Yemen o Pakistán, así como los efectos que puede tener para las difíciles relaciones con otras potencias, como Rusia y China.

Los dos últimos años

Los documentos -251.287 mensajes que cubren un periodo hasta febrero de 2010 y, en su mayor parte, afectan a los dos últimos años— fueron facilitados por WikiLeaks hace varias semanas, además de a EL PAÍS, a los diarios The Guardian, de Reino Unido; The New York Times, de Estados Unidos; Le Monde, de Francia, y al semanario Der Spiegel, de Alemania. Estos medios han trabajado por separado en la valoración y selección del material, y pondrán a disposición de sus lectores aquellas historias que cada uno considere de mayor interés; en algunos casos serán coincidentes, en otros no.

Ese proceso se ha llevado a cabo bajo una exigente condición de no poner en peligro en ningún momento fuentes protegidas de antemano o personas cuya vida podría verse amenazada al desvelarse su identidad. Al mismo tiempo, todos los medios han hecho un esfuerzo supremo por evitar la revelación de episodios que pudieran suponer un riesgo para la seguridad de cualquier país, particularmente de Estados Unidos, el más expuesto por estas revelaciones. Por esa razón, algunos de los documentos que serán puestos a disposición de nuestros lectores a partir de hoy aparecerán parcialmente mutilados.

EL PAÍS no ha estado en el origen de la filtración y, por tanto, desconoce los criterios con los que se ha llevado a cabo la selección del paquete que finalmente ha llegado a manos del diario. Resulta evidente que los papeles analizados no son todos los emitidos en el mundo por el Departamento de Estado en el periodo de tiempo comprendido, pero ignoramos si esos son todos a los que ha tenido acceso WikiLeaks.

Pese a eso, el lector comprobará el valor que en sí mismo encierra el conjunto de documentos facilitados, al margen de que puedan existir otros muchos que aún se desconocen. Se trata de un material que aporta novedades relevantes sobre el manejo de asuntos de gran repercusión mundial, como el programa nuclear de Irán, las tensiones en Oriente Próximo, las guerras de Irak y Afganistán y otros conflictos en Asia y África.

Terrorismo y radicalismo islámico

También se recogen los movimientos entre Estados Unidos y sus aliados para hacer frente al terrorismo y al radicalismo islámico, así como detalles reveladores sobre episodios de tanta trascendencia como el boicot de China a la empresa Google o los negocios conjuntos de Putin y Berlusconi en el sector del petróleo. De especial interés son las pruebas que se aportan sobre el alcance de la corrupción a escala planetaria y las permanentes presiones que se ejercen sobre los diferentes Gobiernos, desde Brasil a Turquía, para favorecer los intereses comerciales o militares de Estados Unidos.

Entre los primeros documentos que hoy se hacen públicos, se descubre el pánico que los planes armamentísticos de Irán, incluido su programa nuclear, despiertan entre los países árabes, hasta el punto de que alguno de sus gobernantes llega a sugerir que es preferible una guerra convencional hoy que un Irán nuclear mañana. Se aprecia la enorme preocupación con la que Estados Unidos observa la evolución de los acontecimientos en Turquía y la estrecha vigilancia a la que se mantiene al primer ministro, Erdogan.

Y, sobre todo, esta primera entrega revela las instrucciones que el Departamento de Estado ha cursado a sus diplomáticos en Naciones Unidas y en algunos países para desarrollar una verdadera labor de espionaje sobre el secretario general de la ONU, sus principales oficinas y sus más delicadas misiones.

Los lectores descubrirán al acceder a las sucesivas crónicas detalles insospechados sobre la personalidad de algunos destacados dirigentes y comprobarán el papel que desempeñan las más íntimas facetas humanas en las relaciones políticas. Eso resulta particularmente evidente en América Latina, donde se dan a conocer juicios de diplomáticos norteamericanos y de muchos de sus interlocutores sobre el carácter, las aficiones y los pecados de las figuras más controvertidas.

Mañana EL PAÍS ofrecerá detalles, por ejemplo, sobre las sospechas que la presidenta de Argentina, Cristina Fernández de Kirchner, despierta en Washington, hasta el punto de que la Secretaría de Estado llega a solicitar información sobre su estado de salud mental. El mismo día se darán a conocer algunas de las gestiones que la diplomacia norteamericana ha realizado para repatriar a los presos de Guantánamo, así como la intensa actividad en Asia para frenar el peligro que representa Corea del Norte.

Cables controvertidos

Entre los cables con los que ha trabajado este periódic o se encuentran informes extraordinariamente controvertidos, como los mensajes del embajador norteamericano en Trípoli en los que cuenta que el líder libio, Muamar el Gadafi, usa botox y es un verdadero hipocondríaco que hace filmar todos sus exámenes médicos para analizarlos posteriormente con sus doctores, y relatos con meticulosas descripciones del paisaje local, como el que hace un diplomático estadounidense invitado a una boda en Daguestán que sirve para ilustrar el grado de corrupción en la zona.

Hay cables de gran valor histórico, como el que revela la apuesta de la diplomacia norteamericana por el derrocamiento del general panameño Manuel Antonio Noriega o el que detalla ciertos movimientos de Estados Unidos durante el golpe de Estado que destituyó a Manuel Zelaya en Honduras, y cables de enorme interés sobre acontecimientos actuales, como el que precisa la presión ejercida sobre el presidente de Afganistán, Hamid Karzai, para que contenga los abusos de sus allegados y facilite la gobernabilidad del país.

En lo que respecta a España, estos documentos registran el enorme acceso de la Embajada de Estados Unidos a personalidades destacadas del ámbito político y judicial, y su influencia en algunos acontecimientos que han marcado la actualidad de los últimos años. También se descubre el punto de vista que funcionarios estadounidenses tienen de la clase política española, así como el que algunos políticos expresan sobre sus compañeros y adversarios.

En determinados casos, estas revelaciones tienen el estrictamente el valor que tiene la opinión de una persona de posición influyente. En otros casos, se trata de relatos que aportan pistas sobre acontecimientos importantes pero que son narrados por una sola fuente: el servicio diplomático de Estados Unidos. EL PAÍS no ha podido corroborar todos esos relatos y ha prescindido de algunos que ha considerado de dudosa credibilidad. Pero sí ha certificado otros y ha operado de forma responsable con el país objeto de la filtración con la intención de causar el menor daño posible. Entre otras precauciones, se ha decidido aceptar los compromisos a los que The New York Times llegue con el Departamento de Estado para evitar la difusión de determinados documentos.

No todos los papeles obtenidos por Wikileaks han sido utilizados para la elaboración de nuestras informaciones, y solo una parte de ellos serán expuestos públicamente, independientemente de lo que la propia WikiLeaks o los demás medios que han recibido el material decidan hacer. Se han seleccionado tan solo aquellos que consideramos imprescindibles para respaldar la información ofrecida.

Las informaciones han sido preparadas y escritas únicamente por redactores de nuestro periódico atendiendo a nuestras particulares exigencias de rigor y calidad. A lo largo de varios días se irán ofreciendo las crónicas que recogen la sustancia de esos documentos, añadiéndoles el contexto y la valoración requeridos, así como sus posibles reacciones y consecuencias.

Algunas de esas reacciones estarán, seguramente, dirigidas a examinar las causas por las que puede haberse producido una fuga de semejante magnitud. El origen de este problema puede remontarse a los días posteriores al ataque terrorista del 11 de septiembre de 2001, cuando se detectaron unos fallos de coordinación entre los servicios de inteligencia que recomendaron la necesidad de un modelo de comunicación que permitiera a los diferentes responsables de la seguridad compartir datos extraídos por el Departamento de Estado.

Un sistema de Internet del Ejército

Se extendió, por tanto, a partir de esa fecha el uso de un sistema de Internet del Ejército norteamericano denominado SIPRNET, un acrónimo de Secret Internet Protocol Router Network. Todos los cables que se incluyen en esta filtración fueron enviados por ese medio, como se comprueba por la etiqueta que cada uno de ellos lleva en su cabecera, la palabra SIPDIS, que son las siglas para Secret Internet Protocol Distribution.

Al menos 180 embajadas norteamericanas alrededor del mundo utilizan actualmente ese sistema de comunicación, según informes elaborados por el Congreso norteamericano. Aunque se exigen fuertes medidas de seguridad para el uso de ese sistema, como la de mantenerlo abierto únicamente cuando el usuario está frente a la pantalla, la exigencia de cambiar la clave cada cinco meses o la prohibición de utilizar cualquier clase de CD u otro método de copia de contenidos, el número de personas que ahora acceden a la información ha crecido considerablemente.

A ese crecimiento ha ayudado también la necesidad de ampliar el número de personas trabajando en cuestiones de seguridad y, como consecuencia, la del número de personas a la que se da acceso a documentos clasificados. El Departamento de Estado clasifica sus informes en una escala que va del Top Secret al Confidential. En los documentos facilitados a EL PAÍS no hay ninguno clasificado como Top Secret, aunque sí más de 15.000 situados en la escala inferior, Secret.

Según se puede deducir de datos elaborados por la Oficina de Control del Gobierno, perteneciente al Congreso norteamericano, y otros expuestos recientemente por medios de comunicación de ese país, más de tres millones de estadounidenses están autorizados al acceso a ese material Secret. Eso incluye decenas de miles de empleados del Departamento de Estado, funcionarios de la CIA, del FBI, de la DEA, de los servicios de inteligencia de las fuerzas armadas y de otros departamentos implicados en la búsqueda de información. En Estados Unidos funcionan 16 agencias con responsabilidades de espionaje.

Será muy costoso, por tanto, para ese país reparar el daño causado por esta filtración, y llevará años poner en pie un nuevo sistema de comunicación con plenas garantías. Lo más importante, sin embargo, es el valor informativo que esos documentos tienen actualmente. Estamos ante una serie de relatos, sin precedentes en el periodismo español, que servirán para una mejor comprensión de algunos conflictos y de personalidades que afectan determinantemente a nuestra vida y que pueden abrir a nuestros lectores a una nueva interpretación de la realidad que les rodea.

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